Landesgartenschau hinterlässt bleibende Werte - Auch
in 2007
"Bad Wildungen ist aufgeblüht!", waren sich Staatsminister Wilhelm
Dietzel und Bürgermeister Volker Zimmermann bei der Abschlussveranstaltung der
3. Hessischen Landesgartenschau im Oktober einig.
Jahrelang hatte sich die charmante Kur- und Gesundheitsstadt auf
das große Ereignis vorbereitet, mit dem sie zugleich das 100jährige Jubiläum der
Verleihung des Prädikates "Bad" feierte. Von Ostern bis Erntedank 2006 war das
18 Hektar große Gelände und mit ihm gleich die ganze Stadt bis in die Stadtteile
hinein in voller Pracht erblüht. Die Besucher flanierten zu Hunderttausenden
zwischen Königsquelle und Sonnentreppe und genossen trotz manchmal widrigen
Wetters Blütenpracht und Veranstaltungsprogramm.
Hessens Ministerpräsident Roland Koch hatte bei der Eröffnung Elan
und Ideenreichtum der Wildunger gelobt, aber auch ihre Geduld während der
Bauphase im Vorfeld. Bleibende Bereicherungen von großem Wert für Gäste und
Bürger seien entstanden und dank der Landesgartenschau habe man im Umfeld auch
schwierige Projekte der Stadtentwicklung bewältigen können.
Winkel, die einst im traurigen Dornröschenschlaf dahindämmerten,
wurden wach geküsst und stellen heute eine nachhaltige Aufwertung der
touristischen Infrastruktur dar. "In Bad Wildungen und seinen Stadtteilen wurden
viele Begleitprojekte verwirklicht und das Gartenschaugelände selbst präsentiert
sich als überzeugender "Lückenschluss" im grünen Netzwerk der Bad Wildunger
Parks und Gärten. So entsteht in der Summe das, was die Wildunger nicht ohne
Stolz als "Hessens schönsten Garten" bezeichnen, berichtet Ute Kühlewind vom
KurStadtmarketing.
Was bleibt nun von der Landesgartenschau?
Gartenschaugeschäftführer Hans-Jürgen Kramer zieht Bilanz: "Die
halbjährige Großveranstaltung ging zwar im Herbst zu Ende, aber der dauerhafte
Nutzen und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des stadtnahen Geländes sind
offenkundig." Schließlich sei das meiste auf Dauer angelegt, bleibe erhalten und
eröffne gute Chancen für neue Aktionen und Angebote im Bereich Gesundheit,
Familiensport- und spiel sowie für Festivals mit neuem Ambiente.
Unter dem Stichwort "Nachnutzung" hätten sich zahlreiche Paten
gefunden, die ab 2007 durch besondere Aktionen für Gäste und Einheimische auf
sich aufmerksam machen und das "neue" Bornebachtal bespielen wollten. So habe
beispielsweise auch die Wicker-Gruppe die Patenschaft für einen der "Goldenen
Gärten" im oberen Bornebachtal übernommen, der wie geschaffen sei für
Entspannungsübungen, die Körper und Seele gleichermaßen zur Ruhe bringen und
neue Kräfte wecken.
Auch die Führung von Fernwander- bzw. Radwegen durch das Gelände
unterstütze die gesundheitstouristische Ausrichtung dieses neu entstandenen
Landschaftsraumes. Kein Zweifel, die Landesgartenschau hat Bad Wildungen gut
getan.
Sie passte perfekt hierher und fand zur rechten Zeit statt. Starke
Medienpräsenz und schöne Erlebnisse brachten Sympathie und laden weit über das
Jahr 2006 hinaus zum Wiederkommen ein.
www.badwildungen.de